Magerquarksocke

Berliner Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnisse müssen positiv formuliert sein. Dennoch gibt es Formulierungen, über die sich der betroffene Arbeitnehmer Sorgen machen sollte. Denn da man zwar eigentlich nur negativ zu benennende Aspekte auch einfach weglassen könnte, aber selbst im schlechtest anzunehmenden Fall irgendetwas auf dem Papier stehen muss, hebt man dann eben Banalitäten hervor, wie „Er/Sie war stets pünktlich und erledigte seine/ihre Aufgaben mit der nötigen Sorgfalt“. Dies sind Selbstverständlichkeiten, die im Normalfall keiner Erwähnung bedürfen.

Vielleicht muss man es in diesem Lichte sehen, wenn die Vertreter der Jamaika-Parteien immer so positiv von „angenehmer Gesprächsatmosphäre“ und „Verständnis für die Positionen der anderen“ sprachen.